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Umzug organisieren: So planst du richtig

Umzüge sind eine spannende Angelegenheit: Sie können einen neuen Lebensabschnitt oder einen Aufbruch in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Land repräsentieren. Man gibt seinen vertrauten Wohnort auf und wagt einen Schritt ins Unbekannte – das kann äußerst aufregendes Gefühl sein, aber auch ein mulmiges Gefühl hinterlassen. Mulmig wird vielen jedoch auch bei dem Gedanken, eine Menge Umzugsstress vor sich zu haben und bei den vielen Aufgaben, die vor und während des Umzugs erledigt werden müssen. Wenn dir ein Umzug bevorsteht, wirst du vielleicht ähnliche Gedanken haben. Doch kein Grund zur Sorge, denn wenn du einige Punkte befolgst, kannst du deinen Umzug so reibungslos und stressfrei wie möglich gestalten.

  1. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Dass gute Vorbereitung sehr viel ausmacht, ist kein Geheimnis. Doch insbesondere bei Umzügen bewahrheitet sich dieser Grundsatz, denn hier bleibt häufig nur ein begrenztes Zeitfenster für den Transport des Hausrats zum neuen Wohnort. Wenn du also alles so gut wie möglich vorbereitest, kannst du die Sachen am Umzugstag wesentlich effektiver von A nach B transportieren. Je nach Platz im Transporter sollten Möbel bereits auseinandergebaut sein, Gegenstände sollten sich in Umzugskartons befinden und Sachen wie Porzellan und empfindliche Geräte in Zeitungspapier oder Luftpolsterfolie eingepackt sein. Wenn du zur Miete wohnst, kann es sein, dass du einige Sachen an deinem alten Wohnort renovieren musst. Kümmere dich am besten auch darum frühzeitig, sodass du hinterher mehr Zeit für die essenziellen Aufgaben des Umzugs hast.

  1. Miste unnötige Sachen aus

Es kann manchmal schwierig sein, sich von Sachen zu trennen, die man seit Jahren besitzt. Vielleicht geht es dir mit gewissen Gegenständen ähnlich. Vor dem Umzug solltest du deinen Hausrat noch einmal durchgehen und dir bei jedem Gegenstand die Frage stellen, ob er wirklich mitgenommen werden muss, denn es reist sich bekanntermaßen besser mit leichtem Gepäck. Marode Möbel können mit dem Sperrmüll entsorgt werden, auch diesen solltest du rechtzeitig anmelden, um dann hinterher Zeit für andere organisatorische Belange zu haben. Sachen, die einen gewissen Restwert haben, können auf einem Trödelmarkt oder online verkauft werden, so kannst du noch ein wenig Geld für auf dich zukommende Umzugskosten generieren.

  1. Kümmere dich rechtzeitig um laufende Verträge

Wahrscheinlich wirst du vor dem Umzug noch einige laufende Verträge haben. Einige davon sind vielleicht auch nach dem Umzug sinnvoll, zum Beispiel möchtest du wahrscheinlich auch an deinem neuen Wohnort Internet bekommen. Bei Internetprovidern hast du für einen laufenden Vertrag nur ein Sonderkündigungsrecht, wenn dieser deinen neuen Wohnort nicht mit Internet versorgen kann. Daher solltest du dich vorher erkundigen, ob das der Fall ist. Falls ja, musst du dich nicht um die Kündigung des Vertrages kümmern, sondern lediglich deine neue Adresse und das Umzugsdatum bei deinem Provider hinterlegen, sodass dieser die nahtlose Versorgung mit Internet sicherstellen kann. Bei Fitnessstudios besteht derzeit bei einem Umzug kein Sonderkündigungsrecht, falls du also so einen Vertrag hast, solltest du dich über die Möglichkeiten informieren, die du hast. Ketten wie McFit haben viele Standorte, teilweise auch unter anderen Namen wie “John Reed Fitness”.

  1. Suche dir vorher das passende Fahrzeug aus

An sich klingt es erst einmal offensichtlich, doch viele Umzüge wurden bereits unnötig verlängert, weil mehrere Fahrten für den Transport des kompletten Hausrats erforderlich waren. Bei sehr großen Umzügen lässt sich das auch nicht verhindern, aber häufig hätte es schlichtweg ausgereicht, ein größeres Fahrzeug anzumieten. Daher solltest du grob überschlagen, wie viel Volumen dein Hausrat einnehmen wird und einen Transporter anmieten, der im besten Falle alles auf einmal mitbekommt. Wenn du dir auch noch Gedanken darüber machst, wie du die größeren Möbel effizient anordnen kannst, bekommst du überraschend viel in den Laderaum eines solchen Fahrzeuges hinein. Mit einem Führerschein der Klasse B darfst du Fahrzeuge bewegen, die eine maximale Gesamtmasse von 3,5 Tonnen haben. Vielleicht kennst du aber auch jemanden, der über eine höhere Führerscheinklasse verfügt.

  1. Beauftrage ein Umzugsunternehmen

Wesentlich stressfreier ist es natürlich, wenn du ein Umzugsunternehmen in der Nähe findest und beauftragst. Wenn du dich für diese Option entscheiden solltest, brauchst du dir um viele Punkte aus dieser Liste keine Gedanken machen. Auch das Limit von 3,5 Tonnen Maximalgewicht für ein Fahrzeug entfällt, weil Umzugsunternehmen häufig Fahrer haben, die größere Fahrzeuge bewegen dürfen. Viele entscheiden sich gegen diesen Schritt, weil ein Umzugsunternehmen mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, jedoch wird häufig die Zeit nicht mit einkalkuliert, die man spart. In vielen Fällen rechtfertigt diese Zeitersparnis die anfallenden Kosten, außerdem lässt sich einiges auch aus dem Abverkauf von nicht mehr genutztem Hausrat finanzieren.

Wie auch immer du dich entscheidest, wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem Umzug und hoffen, dass du an deinem neuen Wohnort viele neue Erfahrungen und interessante Eindrücke sammeln wirst.

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